Beim Streben nach Glück merken wir es zu spät, daß es uns bereits zu Füssen lag und wir haben es in blinder Herumrasere zertrampelt.
aus dem Bändchen "Als hätten wir noch das Schönste vor uns" von Czeslaw Kowalczyk
Glück kommt meistens zu den Menschen, die schon sowieso welches haben. Ungerecht? Nur beim ersten Hinsehen. Diese Menschen haben oft eine positive Lebenshaltung, sind wohlwollend ihren Mitmenschen gegenüber. Sie denken und handeln konstruktiv.
Ein Obdachloser gewinnt selten im Lotto. Denn selbst, wenn ihm jemand etwas Geld für den Lottoeinsatz geben würde, er würde in den meisten Fällen "das sichere kleine Vergnügen" bevorzugen. Sprich - sich noch eine Flasche billigen Wein kaufen. Nicht, dass ich diese armen Geschöpfe verurteile. Mit diesem Beispiel wollte ich nur verdeutlichen, nach welchen Gesetzen das Glück verteilt wird.
Wenn Sie mit erfolgreichen, glücklichen Menschen sprechen, werden Sie öfters feststellen - sie haben das Glück oder Erfolg gar nicht vorrangig erstrebt. Sie haben einfach stets das Beste daraus gemacht, für sich und für die Anderen. Das Glück ist dabei einfach ein Nebenprodukt.
Umgekehrt gibt es viele Menschen, die dem Glück mit aller Gewalt so nachjagen ... aber das habe ich doch schon oben so schön beschrieben.
Glücksfähigkeit lässt sich ebenfalls trainieren - leicht ohne große Ansträngung sollte es gehen. Es sollte uns ja als Nebenprodukt zufallen. Paradoxerweise sollte man sich hier ständig um eine gewisse Mühelosigkeit bemühen. Bitte nicht mit Faulheit und Passivität verwechseln!
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