Niemand vermag sich "dem Zauber von Weihnachten", wirklich entziehen. Einmal bin ich vor dem feuchtfröhlichen Treiben sogar nach Goa in Indien geflüchtet. Denkste! Die haben erst recht gefeiert! Zumindest nach außen. Wer da eine Feuerwerkskörpershow in Margoa oder gar in Mumbai (Bombay) gesehen hat, der konnte es kaum glauben, in einem armen Land zu sein.
Aber auch bei uns werden jedes Jahr buchstäblich Abermillionen Euro verpulvert. Und man sollte lieber nicht laut darüber nachsinnen, was man mit dem Geld sonst tolles machen könnte. Denn man stösst unweigerlich auf Unverständnis, wenn nicht die Feindschaft. Es ist fast so, als würde man einem Fussballfan erklären wollen, wie wenig sinnvoll es ist, viel Geld und Zeit in nichts als "Schall und Rauch" zu investieren. In die fragwürdige "Aufwertung" des Ego, das scheinbar unter Minderwertigkeitsgefühlen und Ängsten leidet. Die man zumindest kurzfristig mit Fressorgien und einer Mitternachtsshow vertreiben kann.
Deshalb hätte ich nur den Tipp, Weihnachten vielleicht mal anders zu verbringen. Ob wieder daheim oder auswärts, z.B. in einer Pension in den Bergen. Aber anders.
Vielleicht ein vegetarisches Menü bestellen? Und einen guten Wein dazu. Auf andere Gedanken dabei kommen. Es muß nicht immer Gans mit Kloß und Sekt sein. Die Aufregung um die oft falsche Geschenke. Mehr Stress als Freude und Besinnung.
Auch hier, kann weniger manchmal mehr bedeuten.