Jain, je nachdem, was man/frau glaubt.
Glaubt jemand z.B. er könne alles essen, was im schmeckt, der weiß meistens nicht, dass seine Geschmacksnerven längst abgestumpft sind. Er hat sie mit Geschmacksverstärker und vielen anderen künstlichen Zutaten ständig überreizt.
Oder wenn jemand glaubt, er könne mit ab und zu einer neuen Diät und einem Monat FitnessStudio vor dem Urlaub, seine tägliche Sorglosigkeit bei der Ernährung ausgleichen.
Die Ergebnisse werden in beiden Fällen eher unansehnlich ausfallen. Der Glaube versetzt Berge, vorausgesetzt - viele Menschen glauben daran und einen bestimmten Berg, zu einem bestimmten Zweck versetzen möchten. Wie schon z.B. beim Bau von dem PanamaKanal geschehen. Dass dabei unzählige Arbeiter daran glauben mußten und nicht mehr heimkehrten, ist eine andere Sache.
Glauben ist meistens nur ein Wissensersatz und schützt genauso wie die Unwissenheit nicht vor der Straffe.
Wissen ist besser. Wenn wir z.B. wissen, wie viele Kalorien wir am Tage zu uns nehmen und wie viele wir verbrennen, haben wir halb gewonnen. Wenn jemand allerdings glaubt - die Trennkost macht ihn schlank, für den wird sich sein Glauben bestätigen.
Glaube kann also durchaus schlank machen. Wie schon besagt, je nachdem, was und wem wir glauben. Der Glaube an Gott allein, tut es weniger. Denn dann ist ja alles samt Übergewicht gottgewollt. Dass ein Papst oder ein Dalai Lama schlank sind, ist mehr darauf zurück zu führen, was sie privat glauben und vor allem wissen.
Noch ein positives Beispiel - wenn wir unseren Politikern alles glauben, was sie uns erzählen, brauchen sich viele von uns keine Sorgen mehr um ihr Übergewicht zu machen. Von nichts kommt nichts. So einfach ist es. Im Moment reicht es noch immerhin für einen Kummerspeck.
Insgesamt - würden die Menschen sich besser informieren, statt (bequem) möglichst alles zu glauben, was irgendwo geschrieben oder gesagt wird, wäre unser Leben wahrscheinlich um einiges leichter und einfach lebenswerter.