Mittwoch, 1. August 2007
Wenn wir uns genauer die Welt der Schönen und Reichen anschauen, müßten wir diese Frage mit einem klaren Ja beantworten. Victoria und David Becham, Boris Becker, Justin Timberlake, Heidi Klum, Claudia Schiffer, die Naddel - die Liste könnte man endlos fortsetzen. Ein Dickerchen in dieser Society, das nicht auf seine Figur und auf seine Pfunde achtet, ist eher eine Ausnahme, die diese Regel bestätigt.
Ist die Schlankheit eine Voraussetzung um reich zu sein oder nur eine von Nebenwirkungen des segenreichen Geldregens? Erfolg als exclusives Schlankheitsmittel? Tsja, um die Frage jetzt als Insider zu beantworten, müßte man/frau selbst reich und berühmt sein. So dürfen wir bloß Vermutungen und Ahnungen haben.
Von uns normalen Sterblichen ist jedenfalls mehr als die Hälfte dick. Kummerspeck, orale Ersatzbefriedigung. Die Lebensmittel, besonders die Dickmacher sind halt billiger zu haben als jeglicher Erfolg
Wir sprechen hier natürlich von den Zuständen in den reichen Ländern. In den Entwicklungsländern gilt ein "gutgenährtes", möglichst blasses Gesicht als Statussymbol. Hauptsache, man unterscheidet sich von dem einfachen Volk. Für viele Japaner ist gar ein Sumokämpfer ein Idol auch wenn sie selbst aus Vernunfts- und Gesundheitsgründen lieber schlank bleiben. Andere Länder, andere Sitten.
Und Reichtum würde ein Indianer, ein Massai, ein Eskimo oder ein Mitglied des legendären HunsaVolkes in Himalaja sicherlich ganz anders als wir definieren. Wobei es uns darüber nachzusinnen auch bestimmt nicht schaden würde.
Sonntag, 22. Juli 2007
Jain, je nachdem, was man/frau glaubt.
Glaubt jemand z.B. er könne alles essen, was im schmeckt, der weiß meistens nicht, dass seine Geschmacksnerven längst abgestumpft sind. Er hat sie mit Geschmacksverstärker und vielen anderen künstlichen Zutaten ständig überreizt.
Oder wenn jemand glaubt, er könne mit ab und zu einer neuen Diät und einem Monat FitnessStudio vor dem Urlaub, seine tägliche Sorglosigkeit bei der Ernährung ausgleichen.
Die Ergebnisse werden in beiden Fällen eher unansehnlich ausfallen. Der Glaube versetzt Berge, vorausgesetzt - viele Menschen glauben daran und einen bestimmten Berg, zu einem bestimmten Zweck versetzen möchten. Wie schon z.B. beim Bau von dem PanamaKanal geschehen. Dass dabei unzählige Arbeiter daran glauben mußten und nicht mehr heimkehrten, ist eine andere Sache.
Glauben ist meistens nur ein Wissensersatz und schützt genauso wie die Unwissenheit nicht vor der Straffe.
Wissen ist besser. Wenn wir z.B. wissen, wie viele Kalorien wir am Tage zu uns nehmen und wie viele wir verbrennen, haben wir halb gewonnen. Wenn jemand allerdings glaubt - die Trennkost macht ihn schlank, für den wird sich sein Glauben bestätigen.
Glaube kann also durchaus schlank machen. Wie schon besagt, je nachdem, was und wem wir glauben. Der Glaube an Gott allein, tut es weniger. Denn dann ist ja alles samt Übergewicht gottgewollt. Dass ein Papst oder ein Dalai Lama schlank sind, ist mehr darauf zurück zu führen, was sie privat glauben und vor allem wissen.
Noch ein positives Beispiel - wenn wir unseren Politikern alles glauben, was sie uns erzählen, brauchen sich viele von uns keine Sorgen mehr um ihr Übergewicht zu machen. Von nichts kommt nichts. So einfach ist es. Im Moment reicht es noch immerhin für einen Kummerspeck.
Insgesamt - würden die Menschen sich besser informieren, statt (bequem) möglichst alles zu glauben, was irgendwo geschrieben oder gesagt wird, wäre unser Leben wahrscheinlich um einiges leichter und einfach lebenswerter.
Montag, 16. Juli 2007
Viele werden jetzt denken - die Seuchen haben wir doch keine mehr. Weit gefehlt! Die Seuche Nr.1 die sich aller Maßnahmen entzieht, wütet weitgehend unbemerkt inmitten dessen, was wir als "Normalität" bezeichnen.
Es ist die uralte menschliche Gier, die sich erst in einer Überflußgesellschaft so richtig schön entfalten kann. Immer mehr Reiche und immer mehr bittere Armut unter uns sind die Folgen. Hinter der schönen Parolen wie: "Die Leistung muß sich lohnen", versteckt sich der steinzeitlich gierige, unersättliche Egoismus. Damals war er noch berechtigt, wo`s doch ums nackte Überleben ging. Heute macht er alle humanistischen Bemühungen um mehr Demokratie und Freiheit für alle, zur Farce.
Die meisten stressbedingten Krankheiten, Herzinfarkte, Krebs, Allergien und vorzeitges Altern gehen auf das Konto dieser Seuche. Millionen Menschen werden unnötig gequält, drangsaliert, entmündigt in die Armut und Zwangsarbeit getrieben, die zudem immer knapper wird. Technisch sind wir längst imstande dies zu vermeiden oder zumindest stark abmildern. Die Gier lässt so etwas aber nicht zu.
Es ist auch sinnlos an den Schulen, in den Kirchen und sonstwo irgendwelche Ethik zu predigen und zugleich Hochleistungs-Eliten mit Vorbildfunktion zu züchten. Sie haben auch ihren Sinn und ihren Platz in der Gesellschaft, wenn sie aus freien Stücken entstanden sind. Aus echter Begabung und Leidenschaft. Um den Schwächeren zu helfen und nicht, um sie ungeniert auszubeuten, wo und wie es nur geht.
Wir könnten als Individuen UND als Gesellschaft viel leistungsfähiger, viel glücklicher werden. Wenn wir uns das alles bewußt machen, wenn wir einen besseren Umgang mit der uns zur Verfügung stehenden Lebensenergie lernen. So dass alle Menschen angemessen davon profitieren und DADURCH mehr freiwillig für die Gemeinschaft leisten (was für ein Gewinn für uns alle!). Dass möglichst niemand ausgeschlossen bleibt.
Wir sehen gerade: Die größten Seuchen, Gefahren aber auch die größten ErneuerungsKräfte sind im geistigen Bereich versteckt. Fitness, Glück, Lebensqualität - alles beginnt und passiert zum größten Teil im Geist.
Decken wir sie auf diese Kräfte und Chancen und nutzen sie zum Wohl von uns allen! Auch und vor allem DAS ist die ganzheitliche Fitness. Eine natürliche Leistungsfähigkeit, mit ausgewogenem Kräfteverhältnis. Neben Nordic Walking, Langlauf, Radfahren und Aerobic, können wir uns auch ein wenig geistig fit machen.Erst dann verdienen unsere FitnessBemühungen das Prädikat GANZHEITLICH. Und seuchenfrei.
Sonntag, 8. Juli 2007
Genauso wie uns unsere meist übertriebene Sauberkeit weniger glücklich macht.
Alle, die ihren Urlaub mit Vorzug im Süden verbringen, haben es schon immer geahnt. Die anderen haben es jetzt schwarz auf weiss, wissenschaftlich bestätigt. Auch die Bauernhof-Urlaub Fans wissen die etwas andere Maßstäbe für Sauberkeit und Hygiene zu schätzen.
So ein Urlaub stärkt zudem unser Immunsystem. Die Kinder weinen oft beim Abschied. Nur ungern passen sie sich dann den strengen "zivilisierten" Verhältnissen an. Und heißt es doch nicht schon in der Bibel: "Erst wenn ihr wie die Kinder werdet ..."
In den reichen Ländern sollte es immer mehr Kreaturen geben, die dreimal täglich duschen und mindestens genauso häufig ihre Kleider wechseln. Das dadurch unsere Flüsse und unsere Umwelt allgemein immer weniger sauber wird, scheint sie wenig zu interessieren. Und selbst medizinisch begründete Argumente - es tue ihrer Haut gar nicht so gut - lassen sie kalt. Putzfimmel hat mit Sauberkeit wenig zu tun.
Es sollte natürlich kein Aufruf zu einem sich total gehen lassen sein. Nur zu mehr Gleichgewicht.
Und die größte Verschmutzung lauert eh im geistigen Bereich. Unsichtbar, doch wirksam und deshalb so gefährlich. Eine versteckte Zeitbombe.
Staatlich subventionierte kleinschäbige Propaganda formt dauernd unsere Weltanschauung, unseren Geschmack, unsere Lebensziele und unser Verhalten (also Schicksal!) Neid, Wettbewerb, Prunk, Egoismus, Konsumrausch werden gefördert.
Dieser unsichtbarer Dreck macht niemanden glücklich, sondern vergiftet zunehmend unser Leben. Immer mehr Stress für die meisten von uns, statt versprochener Erleichterungen. Die auch realistisch wären, wenn die wahren Absichten der Entscheidungsträger etwas sauberer wären. Wenn sie nicht ihren Dreck hinter der prunkvollen, glizernden Fassaden verstecken müßten.
Bei dem Spruch: "Dreck macht glücklich" steht der Begriff "Dreck" für mehr Natur, mehr Toleranz und mediterrane Gelassenheit. Weniger billige Ersatzstoffe, Materialismus und Erbsenzählerei. Bis zu den gewissen Grenzen bleibt es natürlich jedem Einzelnen überlassen, wieviel und was für ein Dreck ihn glücklich macht.
Wie immer liegt die Erlösung in mehr Bewußtsein. In der Unterscheidung, was zu tun und vor allem - was zu lassen ist.
Sonntag, 1. Juli 2007
Um es vorweg zu nehmen - das eine schließt das andere nicht aus. Ganz im Gegenteil. Damit alles in unserem Leben eine runde Sache bleibt, brauchen wir ganzheitliche Konzepte, die nichts ausschliessen, alles zulassen. Die jeder als ein gut gefülltes Rohstofflager nutzen kann.
Wir brauchen also eine Rohstofflager-Vielfalt. Da ist zuerst kein Konzept besser als das andere. Die Wertung kommt erst von dem individuellen Anwender bzw, von seinem Bedarf. Der sich wiederum idealerweise voll nach seinem Alltag richten sollte.
Es ist nie genug wiederholt - alles, was sich nicht problemlos in den Alltag integrieren lässt, ist auf Dauer wenig sinnvoll. Oft kann es sogar mehr schaden als nutzen. Jeder sollte deshalb zuerst seinen Alltagsablauf genau unter die Luppe nehmen und optimieren. Es gibt nichts, was sich nicht verbessern läßt.
Natürlich gibt es auch allgemeingültige Richtlinien, wie vitalstoffreiche Ernährung, Bewegung, die möglichst alle Muskelpartien anspricht (die Lachmuskel niemals vergessen!) und geistige, zielgerichtete Betätigung.
Unser Rundumfit-Konzept ist eine runde Sache, da es all diese Aspekte behandelt. Schlaf- und Wachphase, Beruf, Freizeit und Finanzen werden berücksichtigt. Jeder Bereich bekommt eine "Kurztastenwahl", damit das ganze überschaubar, im Alltag steuerbar bleibt
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Samstag, 23. Juni 2007
Die gerade von einem Fernweh gapackte Naturen, würden diese Frage niemals stellen. Für sie gibt es nur die Wahl zwischen Kuba, Bahamas oder Jamaica oder gar etwas von jedem davon.
Meine letzte Fernreise nach Californien sitzt mir noch in den Knochen. Meine Beine waren damals ganz dick angeschwollen, der ganze Körper schmerzte. So eine Reise kann ab einem Monat aufwärts lohnend sein aber doch nicht für eine Woche Pauschal/Urlaub. Da bleibe ich lieber daheim und mache vieles, was ich sonst nicht machen kann oder darf. Z. B. länger Ausschlafen, lange Fernsehen (die tollen Reisereports!), ein Glas Rotwein mehr trinken, ohne Reue am nächsten Tag. Kein Zwang, fast keine Pflichten. Und wenn schon ein wenig Gartenarbeit, dann nur weil sie gerade Spass macht. Auch das ist eine abenteuerliche Reise in die im rauhen Alltag längst vergessene Welt.
Um so glücklicher bin ich dabei, wenn ich an all die PauschalTouristen denke, die meist nur einen überfüllten Strand mit lästigen Händlern, ein paar Kneipen in dem fernen Land kennenleren. Und dafür viel Geld zahlen, viele Gefahren, Strapazen und nicht selten Entbehrungen auf sich nehmen. Wenn sie jemand dafür bezahlen würde, würden sie es vielleicht oft schon nach kurzer Zeit als ansträngende Arbeit bezeichnen.
So vieles im Leben ist reine Einstellungssache. Wir sollten öfters Urlaub von unseren festgefahrenen Gewohnheiten und Vorurteilen nehmen.
Damit wir wirklich freie Wahl haben und die Antwort auf die Frage im Titel ganz oben, vom Herzen kommt. Und nicht nur von dem von der Werbung betörten Verstand.
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Samstag, 16. Juni 2007
Wer kennt es nicht: Wir schinden uns monatelang ab in einem Fitneßstudio, plagen uns ab mit Diäten und der dazugehörigen schlechten Laune. Um dann ein paar Wochen die meist recht bescheidenen Ergebnisse zu geniessen.
Doch langsam aber sicher ist dann wieder alles beim alten. Falls noch nicht etwas schlimmer! Das Ausgleichgesetz, besser als Yoyo-Effekt bekannt, schlägt unbarmeherzig zu. Was ist also zu tun?
Weniger ist so oft mehr - heißt die Devise. Weniger gewaltsames Tun. Leicht und sanft ist richtig.
Besser als diese auf Dauer wenig sinnvolle Yoyo-Strategie ist eine Optimierung unseres Alltagslebens.
Es ist gar nicht so schwer, wie es vielleicht klingt. Einfach nachdenken, was wir in unserem Alltag für unsere Fitneß, Finanzen, Beziehung und unser Wohlbefinden tun können. Tagtäglich, in kleinen Schritten. Am besten ohne nennenswerten Mehraufwand, neben unserer Alltagszwänge. Da diese Bereiche alle zusammen hängen, ist es paradoxerweise leichter, sie nach einem System gemeinsam zu lösen als einzeln.
Für manche, die es vielleicht noch nicht probiert oder nicht mal daran gedacht haben, mag es unglaublich klingen. Doch es lohnt sich allemal, diese neue Lebenseinstellung schrittweise einzuführen. Ein guter Einstieg dazu ist schon unser konstenloser Lehrgang: Rundumfit in 5 leichten Schritten
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